FORSCHUNG und LEHRE

Forschungsprojekte

Forschungsplattform:
Buchreihe für transdisziplinäre Forschung in den Künsten, der Kultur und Philosophie

PHIL |  Frames ist eine im Jahr 2026 neu gestartete Buchreihe und Plattform für transdisziplinäre Forschung zu Kunst, Kultur und Philosophie. Sie ist Teil der arthistoricum.net – ART-Books/Series, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und von der Universitätsbibliothek Heidelberg verwaltet wird. Basierend auf dem Open-Access-Publikationsmodell stehen die Reihe und die Plattform Wissenschaftler*innen weltweit offen und tragen zur nichtkommerziellen Verbreitung von Forschungsergebnissen sowie zum freien Zugang zu wissenschaftlichen Informationen innerhalb und außerhalb der akademischen Gemeinschaft bei.

 

PHIL | Frames wurde von Martina Sauer (Direktorin des Instituts für Bild- und Kulturphilosophie in Deutschland) und Natalia Igl (außerordentliche Professorin am Fachbereich für Sprachen, Literatur und Kultur der Fachhochschule Østfold in Norwegen) initiiert und geleitet und vom Ausschuss der Universitätsbibliothek Heidelberg erfolgreich genehmigt.

Das Herausgeberteam wird von einem redaktionellen Beirat unterstützt, der sich aus 15 Expert*innen verschiedener Disziplinen aus 10 Ländern zusammensetzt. Die akademische Buchreihe PHIL | Frames positioniert sich an den Schnittstellen von Kunstgeschichte und bildender Kunst mit Medien-, Literatur- und Kulturwissenschaften. Ihr Ausgangspunkt liegt in der Überzeugung, dass die Künste und Geisteswissenschaften – bereichert durch die Life Sciences – durch transdisziplinären Dialog neue, manchmal bahnbrechende Erkenntnisse liefern können und dass ihre Beiträge zu wissenschaftlichen, sozialen und kulturellen Debatten durch den interdisziplinären Austausch eine größere Wirkung entfalten können.

Die Plattform und die Buchreihe zielen darauf ab, Möglichkeiten für einen facettenreichen Austausch zu bieten, der an die neue vernetzte, internationale, trans- und interdisziplinäre Forschungslandschaft angepasst ist. Verankert in der Philosophie als historischer und zeitgenössischer Praxis des Verstehens von uns selbst und (unserer Beziehungen zur) Welt, ist die Buchreihe ein Forum für die Erforschung der Bedingungen und (konzeptuellen Rahmungen) - oder Frames - von Gefühlen, Wissen und Vernunft, die die Gesellschaft formen, stabilisieren und verändern. Die Reihe beleuchtet, wie diese Rahmungen und Bedingungen entstehen, gesellschaftlich und kulturell wirken und uns anhand von kreativen Ausdrucksformen in Kunst, Design, Literatur, Sprache, Tanz, Musik, Technologie usw. beeinflussen.

In diesem Sinne verstehen sich die Herausgeberinnen und beteiligten Expert*innen als Gründer*innen eines interdisziplinären Netzwerks und somit als aktive Mitgestalter*innen von Publikationsprojekten etwa für Interviewbände, Tagungsberichte oder die Veröffentlichung von Doktor- und Postdoktorarbeiten. Die Herausgeber*innen der Reihe beabsichtigen, die Plattform und die Buchreihe mit einem ersten Aufruf zur Einreichung von Beiträgen zu einem zentralen Forschungsschwerpunkt von PHIL | Frames zu starten: „Toward the Power of Forming“, der in Kürze veröffentlicht wird.


Zum redaktionellen Beirat gehören:

 




Ausschreibung des ersten Call for Paper/Abstract für Band 1:

Toward the Power of Forming (PDF abrufen), hrsg. v. Martina Sauer @ Natalia Igl,

Bitte schicken Sie ihren Vorschlag mit Titel und einer Zusammenfassung (abstract) mit nicht mehr als 400 Wörten bis zum 1. März 2027 an die Herausgeberinnnen.




Forschungsprojekt: Neurosciences and Humanities

Affective Perception and Design II


Institut Bild- und Kulturphilosophie, Deutschland, Bühl (Baden-Baden)

Department of Food and Drug Sciences, Universtität Parma, Italien


Forschungsprojekt in Parma/Italien

SS 2025



Projektteam:

Dr. phil. Martina Sauer (Bildwissenschaflterin)

Dr. med. Giuseppe Di Cesare (Neurowissenschaftler)

Charlotte Engelke (BA Kandidatin Design)


Projektbeschreibung:

Gibt es einen Unterschied in der Wahrnehmung von Illustrationen und Design-Objekten zwischen Laien und Designstudierenden?

 

Es sind der Neurowissenschaftler Giuseppe Di Cesare der Forschungsgruppe in Parma über Spiegelneuronen und lebendige Formen (vitality forms) und die Bildwissenschaftlerin Martina Sauer vom Institut für Bild- und Kulturphilosophie in Deutschland und ihre vormalige Studentin, die BA-Kandidatin in Design, Charlotte Engelke, der Fresenius Hochschule, AMD, Hamburg, die in ihrem gemeinsamen Forschungsprojekt in Parma (und Hamburg) auf neurowissenschaftlicher Basis danach fragen, ob es einen Unterschied in der Bewertung von Illustrationen und Design-Objekten zwischen Laien und Design Studierenden gibt.



Literatur:

Di Cesare, Giuseppe et al. The neuronal basis of vitality forms. In National Science Review 7 (2020), 202—13


Lombardi, Giada and Giuseppe Di Cesare. From Neuroscience to Art:

The Role of “Vitality Forms” in the Investigation of Multimodality. In: Art Style 10, special issue on Multimodality, edited by Martina Sauer and Christiane Wagner, 09/2022, 11—23


Lombardi, Giada, Martina Sauer and Giuseppe di Cesare. An Affective Perception: How “Vitality Forms” Influence Our Mood? In: Art Style 11, special issue on Atmosphere and Mood, edited by Martina Sauer & Zhufez Wang, 03/2023: 127—39


Sauer, Martina. Abstract — Affective — Multimodal. On the processing of moving images following Cassirer, Langer and Krois. In: Bildkörper. On the relationship between image technologies and embodiment, hrsg. v. Lars Christian Grabbe, Patrick Rupert-Kruse, Norbert M. Schmitz. Büchner: Darmstadt 2016, 46—71


Sauer, Martina. Developmental Psychology / Neuroscience and Art History - A Contribution to the Discussion of Form as the Basis of Perception and Design Principles. In: ejournal.net, June 2011, 1—10.

Forschungsprojekt: Affective Perception and Design I

Fresenius Hochschule, University of Applied Sciences, AMD Akademie Mode & Design Hamburg

und Institute of Technology (IIT):  CONTACT lab, Genua/Parma, Italien

und Institut für Bild und Kulturphilosophie, Bühl (Baden-Baden)


Forschungsprojekct in Hamburg/Deutschland

SS 2022



Projektteam:

  • Prof. Dr. Petra Leutner (Vize Prodekanin Design, AMD Hamburg)
  • Dr. Martina Sauer (Institut für Bild- und Kulturphilosophie, Deutschland)
  • Dr. Giuseppe Di Cesare and Giada Lombardi (Institute of Technology Genoa/Parma)
  • Studierenden (Seminar Grundlagen der Wahrnehmung und Gestaltung, AMD (Hamburg)


Programm:


13. Juni, 16 Uhr öffentlicher Gastvortrag  (hybrid) über "Affective Perception and Design" von Dr. Giuseppe Di Cesare und Giada Lombardi, AMD / FB Design der Hochschule Fresenius, Alte Rabenstrasse 1, 20148 Hamburg, Room 1.01 (1st floor)


14. Juni, Vorträge und Workshop mit Studierenden und dem Lehrkörper: Giuseppe Di Cesare über "Affective Perception" and Martina Sauer über den "Zusammenhang von Vitals affects, vital forms und Sinnbildung: Forschungshintergründe in der Kulturwissenschaft: Hamburger-Kreis 1919-1933"


 

Präsentation der Forschungsergebnisse:


Deutschen Gesellschaft für Semiotik über Zeichen.Kulturen.Digitalität an der RPTU Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität in Landau,  Deutschland

2024, 24. -28. September


DGS Panel Bild & Mode (Martina Sauer undPetra Leutner) im Rahmen der internationalen und interdisziplinären Konferenz der , über: Metaverse - KI and New Aesthetics? hybrid, D/EN. Programm


CfP (Deadline 30.November 2023) des Panels Bild und Mode von Martina Sauer (Bild) und Petra Leutner (Mode) über Metaverse - KI and New Aesthetics?, hybrid, D/En



Keynote speech on: Vitality forms in action, speech, and design: a powerful communication tool for social interactions" 

by Martina Sauer (Bild- und Kulturphilosophie/Deutschland)

and Giuseppe Di Cesare (Neurowissenschaften/Italien)




Literatur:


Di Cesare, Giuseppe et al. The neuronal basis of vitality forms. In National Science Review 7 (2020), 202—13


Lombardi, Giada and Giuseppe Di Cesare. From Neuroscience to Art:

The Role of “Vitality Forms” in the Investigation of Multimodality. In Multimodality, The Sensually Organized Potential of Artistic Worksed, edited by Martina Sauer & Christiane Wagner, 11—23 [Art Style 10, 09/2022]


Lombardi, Giada, Martina Sauer and Giuseppe di Cesare. An Affective Perception: How “Vitality Forms” Influence Our Mood? In Atmosphere and Mood, Two Sides of the Same Phenomenon, edited by Martina Sauer & Zhufez Wang, 127—39 [Art Style 11, 03/2023] 


Sauer, Martina. Abstrakt – Affektiv – Multimodal. Zur Verarbeitung von Bewegtbildern im Anschluss an Cassirer, Langer und Krois. In Bildkörper. Zum Verhältnis von Bildtechnologien und Embodiment, hrsg. Lars Christian Grabbe, Patrick Rupert-Kruse & Norbert M. Schmitz. Büchner: Darmstadt 2016, 46—71

Sauer, Martina. Entwicklungspsychologie / Neurowissenschaft und Kunstgeschichte - Ein Beitrag zur Diskussion von Form als Grundlage von Wahrnehmungs- und Gestaltungsprinzipien. In ejournal.net, Juni 2011, 1—10


Forschungsprojekt: »Abstract.Amodal.Affective: Exploring Unconscious Aesthetic Processes in the Creation of Art/Design - A Contribution to the Question of Knowledge and Competence in the Visual Arts«

Züricher Hochschule der Künste, Institute for Cultural Studies in the Arts

und Institut für Bild- und Kulturphilosophe, Bühl (Baden-Baden)


Forschungsprojekt 2012, Mai bis September


Forschungsprojekt am Institute for Cultural Studies, Prof. Dr. Sigrid Schade in Kooperation mit der Fachhochschule Nordwestschweiz, Basel,

Hochschule für Gestaltung und Kunst, Institut Kunst, Lehrbeauftragte Dr. Martina Sauer sowie dem Institute of Neurosciences, Parma, Italien, Prof. Dr. Vittorio Gallese und PhD Studentin Katrin Heimann:



Projektteam:

  • Projektmanagerin: Dr. Martina Sauer
  • Antragsteller: Prof. Martin Wiedmer (FHNW HGK, IDK)
  • Co-Antragstellerin: Prof. Dr. Sigrid Schade ZHdK, Zurich
  • Projektentwurf: Dr. Martina Sauer (FHNW HGK) und Katrin Heimann (PhD Studentin, Neuroscience Institute, Parma)
  • Assistentinnen: Jana Kessler (MA graduate, Fashion Institute) and Yolanda Bürgi & Elin Gonzalez (students, Institute of Art) & Silvia Bergmann (filmmaker/technology)


Kooperationpartner/Praxis:

  • Prof. Kurt ZihlmannFHNW HGK Basel Institute Fashion Design, Schweiz
  • Prof. Andreas Wenger, FHNW HGK Basel Institute for Scenography and Interior Design, Schweiz
  • Prof. René Pulfer, FHNW HGK Basel, Institut Kunst, Schweiz
  • Prof. Vittorio Gallese M.D, University of Parma, Dipartimento di Neuroscienze - Section di Fisiologia, Universita' di Parma, Italien


Kooperationapartner/Theorie:

  • Prof. Dr. Sigrid Schade, ZHdK Zurich, Head of the Institute for Cultural Studies in the Arts
  • Prof. Dr. Lambert Wiesing, Friedrich-Schiller University Jena, Chair of Image Theory and Phenomenology
  • Prof. Dr. Raphael Rosenberg, University of Vienna, Institute for Art History


Kooperationpartner/Nachwuchswissenschaftler*innen:

  • Katrin Heimann, PhD Studentin von Vittorio Gallese, Institute for Neuroscience, Parma, Italien
  • Dr. Vlad Ionnesco, University of Leuven, Belgien, Philosophy/Art Studies
  • Daniel Hug, PhD Student, AD Interaction Design, Zurich University of the Arts ZHdK, Schweiz